Ideenwettbewerb

In seiner Sitzung am 2. Februar 2010 beschloss der Gemeinderat die Vorbereitung eines Ideenwettbewerbs und in seiner Sitzung am 29. März 2011 die konkrete Durchführung eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs.

Weitere Informationen zum Verfahren des Ideenwettbewerbs und zur Wettbewerbsaufgabe können dem Auslobungstext entnommen werden.

Die Wettbewerbsaufgabe kurz zusammengefasst: Für Remseck am Neckar soll ein urbanes Zentrum als verbindendes Element konzipiert werden, das eine städtische Atmosphäre schafft und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermittelt. Es soll lebendig sein, eine hohe Aufenthaltsqualität und zahlreiche kulturelle Angebote haben. ein Ort der Begegnung, der Kommunikation und des kulturellen Austauschs. Die einzigartige Lage am Mündungsbereich der Rems in den Neckar soll erlebbar werden.

Am 16. und 17. September 2011 hat das Preisgericht anhand von festgelegten Kriterien die 33 eingereichten Leistungen beurteilt. Das Preisgericht bestand aus externen Fachleuten sowie aus Mitgliedern des Gemeinderates und Vertretern der Stadtverwaltung. Mit dem 1. Preis wurde ausgezeichnet: Thomas Schüler Architekten (Düsseldorf), faktorgrün Landschaftsarchitekten Martin Schedlbauer (Freiburg), Modus Consult – Verkehr, Dr.-Ing. Frank Gericke (Karlsruhe).

Für die Öffentlichkeit wurden die Arbeiten vom 19. bis 25. September 2011 in der Gemeindehalle in Aldingen ausgestellt. Mehr als 1.200 Remsecker Bürgerinnen und Bürger haben die Exponate währenddessen begutachtet.

Der Bericht der Jury, die Vorstellung des 1. Preises und auch die Vorstellung des Bürgervotums wurden dem Gemeinderat in der Sitzung vom 14. Februar 2012 präsentiert. Auf dieser Grundlage hat dann der Gemeinderat in der Sitzung vom 15. Mai 2012 die Konzeption des mit dem ersten Preis ausgezeichneten Wettbewerbsbeitrags als Grundlage für die weiteren Planungen beschlossen. Die im Rahmen der Bürgerbeteiligung gemachten Anregungen und Empfehlungen (Bürgervotum) werden mit Dank und Anerkennung entgegengenommen und sollen im weiteren schrittweisen Planungsverfahren diskutiert werden. Mit dem Preisträgerbüro und dessen Kooperationspartnern wird die Rahmenplanung weiterentwickelt.

Die „Neue Mitte“ ist also nicht länger ein Hirngespinst – sie ist konkret geworden. Klar ist aber auch: Die Umsetzung braucht einen langen Atem, aber Rom ist bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. Es ist und bleibt aber eine spannende Angelegenheit!